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13. März 2020

AUTOMOBILBAU: FERTIGUNG VON MOTORHAUBEN

13 identische konzipierte Clinchzangen setzen 79 Punkte

Für die Fertigung von Motorhauben ist seit Jahrzehnten die Clinchtechnik als DAS Fügeverfahren gesetzt. Das  kaltumformende Fügesystem kann verschiedene Werkstoffpartner, als auch zusätzlichen Klebstoff als Dicht- oder Festigkeitskleber prozeßsicher miteinander verbinden. Aus Gewichtsgründen werden die Hauptbestandteile einer Motorhaube, das Außen- und das Innenblech vorrangig aus Aluminium gefertigt und meist mit Scharnieren und Schloßverstärkungen aus Stahlblech kombiniert. Alle Clinchzangen sind mit online-Prozeßüberwachungssystemen ausgerüstet. Vollautomatisch – sauber – geräuscharm – energieeffizient – prozeßsicher

Ein großes  global agierendes Tier I Unternehmen setzt seit Jahren auf Clinchsysteme von BTM. Für die Produktion von Motorhauben für einen süddeutschen Premiumhersteller müssen im Takt von 60 Sekunden Motorhauben in bekannt hoher Qualität gefertigt werden. 9 Verstärkungsbleche galt es an das Innenblech zu clinchen. Alle Bauteile bestehen aus Aluminiumblechen, die jedoch unterschiedliche Blechstärken besitzen.

Als Vorgabe für die Standardisierung und eine kostensparende Instandhaltung wurde ein Zangentyp gewählt, welcher sowohl am Roboter arbeiten kann als auch stationär über zwei Anschraubmöglichkeiten am Zangenbügel fix positionierbar verwendet werden kann.

Zum Einsatz kamen pneumohydraulische Clincheinheiten mit 100mm Hub, 60kN Presskraft und 350mm Ausladung.
Als Fügepunkt wurde das 5.5 Tog-L-Loc Clinchwerkzeug von BTM ausgewählt.

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